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Braukunst der Mönche

Brauerei WeihenstephanklBier galt einst als Alltagsgetränk, das auch für Kinder bestens geeignet erschien. Denn aufgrund der Erhitzung beim Gärprozess war es keimfrei, was vom Wasser nicht unbedingt behauptet werden konnte. Obwohl es einen geringeren Alkoholgehalt als heute besaß, war es überaus nahrhaft und somit in Zeiten mangelnder Ernährung ein wichtiges Ergänzungsmittel. Zudem war der Rohstoff Getreide leicht zugänglich. Ursprünglich wollten die Mönche mit dem Bier ein wohlschmeckendes Getränk gewinnen, das die kargen Fastenzeiten besser überbrücken ließ. Zu Trinken war während dieser Zeit nicht verboten, und so durfte Bier als „flüssiges Brot" verzehrt werden. Im Spätmittelalter begannen die Obrigkeiten, das Brauen und den Konsum mit Steuern zu belegen sowie erste strenge Richtlinien und Privilegien damit zu verbinden. 1516 erließ Herzog Wilhelm IV das erste bayerische Reinheitsgebot, auf dessen Grundsätze sich das heutige deutsche Reinheitsgebot noch immer bezieht. Es gilt als das älteste, noch heute gültige Lebensmittelgesetz der Welt! Davor war es üblich, dem Bier alle möglichen Kräuter zuzuführen; auch solche, die giftig waren und Halluzinationen auslösen konnten. Gerne zugesetzt wurden Ochsengalle, Wacholder, Gagel, Schlehe, Eichenrinde, Wermut, Kümmel, Anis, Lorbeer, Schafgarbe, Stechapfel, Enzian, Rosmarin, Rainfarn, Johanniskraut, Fichtenspäne, Kiefernwurzeln, vor allem aber auch Bilsenkraut.

Um dem zu begegnen und auch, um der leichten Verderblichkeit vorzubeugen wurde das Brauen von Weißbier Mitte des 16. Jahrhunderts verboten. Zudem war der Weizen knapp und sollte daher eher zum Brotbacken verwendet werden als zur Herstellung von Bier. Mit Maximilian I fand sich allerdings ein findiger Monarch, der das Verbot 1602 nicht nur wieder aufhob, sondern darüber hinaus die Wirte geradezu verpflichtete, Weizenbier auszuschenken. Bei Zuwiderhandlung drohte der Verlust der Schankgenehmigung – was kein Wirt riskieren wollte. Der gewiefte Monarch sicherte sich so seine Steuereinnahmen und sanierte damit seine Finanzen.

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Braukunst

Weißbier & Co.

Braukunst

800px-Birra bavareseklNach dem neuen Reinheitsgebot war das Brauen nun lediglich mit Wasser, Hopfen, Gerstenmalz und Hefe erlaubt. Lediglich bei den obergärigen Bieren durften andere Malze wie das vom Weizen verwendet werden. Die untergärigen Biere wie Export, Pils, Helles usw. können nur bei Temperaturen von unter 10° C gebraut werden; was derzeit nur in tiefen Kellern oder Felsenhöhlen möglich war, die dazu noch mit Unmengen von Eis gekühlt werden mussten. Weshalb diese Biere - bis zur Erfindung der Kältemaschin...


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Hacienda

Ausgehen & Feiern

Hacienda

Spanische Gaumenfreuden von Jamon Serano bis Paella; im großen Saal finden neben Festen und Feiern donnerstags kulturelle Veranstaltungen im Rahmen von "Prienadonna" - der Kulturbühne statt. 

Hacienda Tapasbar Restaurant
Ulrich Ohliger
Seestraße 7
83209 Prien am Chiemsee

Telefon 08051 4448 
E-Mail info@hacienda-prien.de
www.hacienda-prien.de

 

 


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Gasthaus Alpenrose

Oberbayrische Wirtshauskultur

AlpenroseSeit Jahren ist der Gasthof Alpenrose, das Dorfwirtshaus in Grainbach, mit seiner saisonalen Küche als gepflegtes Restaurant bekannt. Das charakteristische Haus unmittelbar neben der Kirche und der lauschige Biergarten bilden den stilvollen Rahmen für ein besonderes gastronomisches Erlebnis!

Die Alpenrose ist ein echter Familienbetrieb: Mit Sohn Florian, Mutter Maria Lerche und Oma Maria Wörndl stehen gleich drei Generationen gemeinsam am Herd. Zusammen mit einem freundlichen Team sorgen sie ...


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Federkielstickerei

Dirndl-Gwand & Lederhosn

1Verschiedene RanzenKLGanzer Stolz der männlichen Tracht sind zudem die prächtig bestickten Ledergürtel, die auch als Ranzen oder Geldkatz bezeichnet werden. Sie dienten früher dem Aufbewahren von Dokumenten und Geld, denn in ihrem Innenleben befindet sich eine schlauchähnliche Tasche. Hier konnten Wertgegenstände sicher verstaut werden. Zuvor trug man sie in schlichten Beuteln an der Hose, was es den „Beutelschneidern" leicht machte, sich dieser anzunehmen. Der Ranzen erwies sich darüber hinaus in vielerlei Hinsi...


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fotoderwoche

Trailervideo

Wochenend Termine


Freitag, 22.Sep 00:00 Uhr
Salzburger Rupertikirtag


Freitag, 22.Sep 11:00 - 17:30 Uhr
Ece Gauer in der Galerie Orange Tegernsee


Freitag, 22.Sep 11:00 - Uhr
Bergblumen und Bergg´schichten auf der Kampenwand

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