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Pferdewallfahrten

1HochzuRoss-2KLWeitere absolut sehenswerte Bräuche, die sich zu wahren Publikumsmagneten entwickelt haben, sind die Pferdewallfahrten, die zu Ehren des „Drachentöters", dem heiligen Georg, und zu Ehren des Heiligen Leonhards stattfinden. Beide Ritte lassen sich auf Jahrhunderte zurückverfolgen. Der Georgiritt, mit dem der Schutzpatron der Pferde geehrt wird, findet seit Mitte des 18. Jahrhunderts statt. Obwohl sein Namenstag am 23. April ist, findet der Ritt nach alter Tradition meist am Ostermontag statt. Als der prächtigste gilt der in Traunstein; hier setzt sich ein Tross aus historisch gekleideten Reitern auf rund 600 festlich geschmückten Pferden sowie Fahnenschwingern, Trachtlern und Musikanten unter Glockengeläut, Fanfarenklängen und Trommelwirbel in Bewegung, um zur Georgskapelle in Ettendorf bei Traunstein zur gelangen. Den krönenden Abschluss der Wallfahrt bildet der außergewöhnliche Schwertertanz am Nachmittag. Dieser histoirsche Tanz wird am Traunsteiner Stadtplatz aufgeführt. Er soll den Sieg des Frühlings über den Winter symbolisieren.

Die Leonhardi-Fahrten zu Ehren des Heiligen Leonhards, der als Schutzpatron der Pferde und landwirtschaftlichen Tiere gilt, sind seit Mitte des 15. Jahrhunderts bekannt und finden hierzulande in etlichen Ortschaften um den 6. November statt. Höhepunkt beider Umritte sind jeweils die feierlichen Feldgottesdienste mit anschließender Pferdesegnung.

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