Alpenwelt.TV

das Magazin für oberbayrische Lebensart :-)

Herrenchiemsee: 135 Jahre Richard Wagners „Parsifal“

ParisfalSo wünschte sich König Ludwig II. „seine“ Parsifal-Aufführungen: Wie die Bayerische Schlösserverwaltung bekanntgibt, zeigt das König Ludwig II.-Museum auf der Herreninsel im Chiemsee pünktlich zur Uraufführung des Parsifal von Richard Wagner vor 135 Jahren am 26. Juli 1882 eine kleine Sonderausstellung mit wenig bekannten Originalentwürfen zum Bühnenbild des Bühnenweihfestspiels. Die beiden Bühnenbildentwürfe des Münchner Theatermalers Christian Jank zeigen die Gralshalle im 1. und im 3. Aufzug des Bühnenweihfestspiels „Parsifal“.
Der Mythos des Heiligen Grals, ein sagenhaftes Heilsgefäß mit dem Blut Christi, aufbewahrt in einer prächtigen Halle, dort verehrt und bewacht von den Gralsrittern, beschäftigte seit Beginn des 19. Jahrhunderts nicht nur die Romantiker, sondern auch Wissenschaftler und Architekten. König Ludwig II. war von diesem Thema, zu dem auch die Lohengrin-Sage gehört, von Kind an fasziniert. 1865 bekam Ludwig II. von Richard Wagner das Konzept zum Musikdrama „Parsifal“, das auf mittelalterlichen Epen der Gralssage basiert. Wagner nannte Ludwig II. in Briefen „mein Parsifal“, und auch Ludwig identifizierte sich mit den Jahren immer stärker mit diesem Gralskönig. 1877 war das Textbuch fertig und Wagner begann mit der Komposition; die Uraufführung war am 26. Juli 1882 im Bayreuther Festspielhaus. Ludwig II. finanzierte die Aufführung und wollte, dass sie durch seine Fachleute von der Münchener Hofoper ausgestattet werde. Der Münchener Theatermaler Christian Jank schuf die Bühnenbildentwürfe, die Ende Januar 1880 an Wagner gesandt wurden. Wagner nahm diese jedoch nicht an, sondern beauftragte eigene Mitarbeiter.

Die Ausstellung ist ab sofort bis Ende September täglich von 9 bis 18 Uhr im Ludwig II.-Museum zu sehen. Der Eintritt ist im Eintrittspreis enthalten. Die „Gesamtkarte Insel“ (Neues Schloss + König Ludwig II.-Museum + Museum und Galerien im Augustiner-Chorherrenstift – ohne Schifffahrt) kostet 8 Euro regulär / 7 Euro ermäßigt. Kinder und Jugendliche unter 18 haben freien Eintritt.

Foto: © Bayerische Schlösserverwaltung | www.schloesser.bayern.de - Christian Jank: Bühnenbildentwurf zur Gralshalle im ersten Aufzug von „Parsifal“

 

weitere Informationen aus der Region

Dirndl-Gwand & Lederhosn

Federkielstickerei

Dirndl-Gwand & Lederhosn

1Verschiedene RanzenKLGanzer Stolz der männlichen Tracht sind zudem die prächtig bestickten Ledergürtel, die auch als Ranzen oder Geldkatz bezeichnet werden. Sie dienten früher dem Aufbewahren von Dokumenten und Geld, denn in ihrem Innenleben befindet sich eine schlauchähnliche Tasche. Hier konnten Wertgegenstände sicher verstaut werden. Zuvor trug man sie in schlichten Beuteln an der Hose, was es den „Beutelschneidern" leicht machte, sich dieser anzunehmen. Der Ranzen erwies sich darüber hinaus in vielerlei Hinsi...


weiterlesen...

Palmsonntag

Sitten & Bräuche durchs Jahr

k3-1Stolzes DirndlklAm Sonntag vor Ostern, zu Beginn der Karwoche, wird der Einzug Jesu nach Jerusalem gefeiert. Das Volk jubelte ihm damals zu und streute Palmzweige als Willkommensgruß. Heute wird dies symbolhaft von Palmbuschen übernommen, kleinen Sträußen aus Palmkätzchen, die mit bunten Bändern feierlich verziert werden. An der Messe am Sonntag werden diese dann geweiht und finden ihren Platz in der guten Stube im Herrgottswinkel, wo sie das ganze Jahr über Segen und Wohl über das Haus und seine Anwohner br...


weiterlesen...

Trachten-Hirschlederhosn

Dirndl-Gwand & Lederhosn

LederhosenederKLTypischste aller bayerischen Bekleidungsformen ist die hirschlederne Hose mit ihrem einzigartigen Schnitt: Die Bundlederhose reicht bis zur Wade und wird dort gebunden. Am äußeren Saum ist sie oft bestickt. Die aufwendigen Stickereien sind dabei charakteristisch für die jeweilige Region. Die kurze Lederhose endet oberhalb vom Knie; eher selten sieht man den ältesten Schnitt, die Lange Lederne. Die Lederhose ist äußerst robust und haltbar, häufig wird sie von Generation zu Generation vererbt. F...


weiterlesen...

Der Barbaratag

Sitten & Bräuche durchs Jahr

BR Bayrischzell Winter Landschaft Schnee  3 Der 4. Dezember ist der Gedenktag der Heiligen Barbara. Nach alter christlicher Tradition werden an diesem Tag Zweige von einem Obstbaum wie Kirsche, Apfel oder Schlehe gezwickt und einen Tag lang in einen ungeheizten Raum gestellt. Am darauffolgenden Tag werden die Zweige in ein warmes Zimmer gestellt, täglich frisch gewässert und geschnitten. Am Heiligabend ist es dann soweit: Die Barbarazweige blühen auf!
Den Zweigen wird übrigens auch hellseherische Wirkung zugeschrieben. Heiratslustige j...


weiterlesen...

fotoderwoche

Trailervideo

Was Wann Wo :-)


Dienstag, 19.Sep 11:00 - Uhr
Bergblumen und Bergg´schichten auf der Kampenwand


Dienstag, 19.Sep 15:30 - Uhr
Die Schlosskapelle Blutenburg. Zur Geschichte und Ausstattung


Dienstag, 19.Sep 17:00 - Uhr
Bibertour in Rimsting am Chiemsee


Dienstag, 19.Sep 20:00 - Uhr
Der Wein und der Wind - Marias Kino


Mittwoch, 20.Sep 00:00 Uhr
Salzburger Rupertikirtag


Mittwoch, 20.Sep 11:00 - 17:30 Uhr
Ece Gauer in der Galerie Orange Tegernsee


Mittwoch, 20.Sep 11:00 - Uhr
Bergblumen und Bergg´schichten auf der Kampenwand


Mittwoch, 20.Sep 12:15 - 13:15 Uhr
Yoga - Entspannungszeit in der Mittagspause


Mittwoch, 20.Sep 18:00 - 21:30 Uhr
Radtour am Abend


Mittwoch, 20.Sep 20:00 - Uhr
Der Wein und der Wind - Marias Kino


Donnerstag, 21.Sep 00:00 Uhr
Salzburger Rupertikirtag


Donnerstag, 21.Sep 11:00 - 17:30 Uhr
Ece Gauer in der Galerie Orange Tegernsee


Donnerstag, 21.Sep 11:00 - Uhr
Bergblumen und Bergg´schichten auf der Kampenwand


Donnerstag, 21.Sep 20:00 - Uhr
Paris kann warten (OmU) - Marias Kino


Freitag, 22.Sep 00:00 Uhr
Salzburger Rupertikirtag


Freitag, 22.Sep 11:00 - 17:30 Uhr
Ece Gauer in der Galerie Orange Tegernsee


Freitag, 22.Sep 11:00 - Uhr
Bergblumen und Bergg´schichten auf der Kampenwand


Freitag, 22.Sep 15:00 - Uhr
Natur auf der Spur - das Delta der Tiroler Achen